Eisenbahnthemen aus dem Südwesten Deutschlands |
Posten 60 Schwarzwaldbahn vom Steilhang über dem Tunnelportal |
Wohnhaus des Wärterpostens 60
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Wer kennt sie nicht, die weltberühmte (Badische) Schwarzwaldbahn? Zu verdanken haben wir sie dem Bestreben des Großherzogtums Baden eine Eisenbahn, von der badischen Hauptbahn Mannheim - Basel ( - Konstanz) in Offenburg abzweigend, über den Schwarzwald nach Singen zu führen. Das in früherer Zeit nur unter großen Anstrengungen zu überwindende Mittelgebirge zwischen dem Oberrheingraben im Westen und dem Neckartal, der Baar, dem Hegau und Randen im Osten sollte durch die Eisenbahn "bezwungen" werden. Zu verdanken haben wir sie aber in besonderem Maße dem mutigen und genialen Ingenieur Robert Gerwig, der die Überwindung des Gebirges mit seinen engen Tälern und großen Höhenunterschieden auf der Schiene durch eine richtungsweisende Trassierung erdacht und umgesetzt hat. Und schließlich haben wir den bis heute bestehenden Verlauf der Schwarzwaldbahn zwischen Offenburg und Singen auch der Kleinstaaterei, wie sie im 19. Jahrhundert herrschte, zu verdanken. Eine sehr viel einfachere Streckenführung über den Schwarzwald hätte den Weg von Offenburg entlang der Kinzig bis Schiltach genommen, um dann über Schramberg in Richtung Süden zu schwenken. Aber dazu wäre ja ein mehrfacher Grenzübergang zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Königreich im Schwabenland erforderlich gewesen - kaum vorstellbar! Streckenbeschreibung der Schwarzwaldbahn. |
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Thema Schwarzwaldbahn |
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Die NEUE SCHWARZWALDBAHN wird 5 Jahre alt - herzlichen Glückwünsch an die Menschen, die dahinter stehen!
Streckenmeldungen Schwarzwaldbahn
Die Schwarzwaldbahn entwickelt sich weiterhin positiv. Erhebliche Fahrgastzuwächse, auch auf dem Gebirgsteil der Strecke, hatten bereits zu Nachbestellungen von Zugkilometern geführt. Die Nutzung im Freizeitbereich ist, auch durch Angebote an die Feriengäste, wie Konus, sehr starkt angewachsen und führt wiederholt auch zu Überlastungssituationen - besonders, wenn Fahrräder in großer Zahl mitgeführt werden. Der einfache Zugang mit Gebietszeitkarten reduziert die Personalnachfrage an Schaltern oft auf die Fahrplanauskunft. Messbare Umsätze werden dadurch nicht unmittelbar erzielt. Der Konflikt ist damit vorprogrammiert und zeigte Folgen. Fahrkartenschalter verringern ihre Öffnungszeiten oder schließen ganz. Wenn das in wichtigen Fremdenverkehrsstädten wie Triberg geschieht, lässt sich politische Einflussnahme organisieren. Nach zweimonatiger Schließung hat der Schalter - gelegentlich (Mitwoch, Sonnabend und Sonntag ganztägig geschlossen) - seit dem 1. März 2011 wieder offen. Siehe auch Streckenmeldungen Schwarzwaldbahn. |
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